So finden Sie das passende Kinderkonto!

Suchen Sie noch nach dem passenden Konto für Ihr Kind? Ein ideales KinderkontoKinderkonto finden sollte ohne monatlichen Gebühren geführt werden und eine kostenfrei Bargeldabhebung ermöglichen. Zudem wäre es Super wenn man auf sein Konto auch kostenfrei Bargeld einzahlen könnte wenn z.B. Opa und Oma mal ein Geld-Geschenk für Ihrem liebsten haben. Treffen diese Punkte Ihre Erwartungen? Dann sollten Sie in unserem Girokonto-Vergleich fündig werden!  Oder möchten Sie das Kinderkonto als ein Sparkonto nutzen, bei dem Sie monatlich Geld für Ihr Kind zurücklegen? Dann wäre ein Sparkonto für Sie besser geeignet!

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Was ist ein Kinderkonto?

Ein Kinderkonto kann entweder eine Art Sparbuch oder ein Girokonto sein, das auf Guthabenbasis geführt wird. Im Unterschied zu einem klassischen Konto wird ein Kinderkonto nur im Guthaben geführt, eine Überziehung des Kontos ist damit ebenso wenig möglich wie ein Überziehungs- oder ein Dispokredit. Das Kinderkonto bietet Eltern die Möglichkeit, ihren Kindern den bargeldlosen Zahlungsverkehr näher zu bringen. Die Kinder lernen mit dem Kinderkonto aber auch einen vernünftigen Umgang mit Geld, da sie über das Konto selbst bestimmen können. Beliebt ist das Kinderkonto bei Kindern, die über ihre Ausgaben Buch führen möchten, und die das Kinderkonto als eine Art Sparbuch betrachten, auf das sie ihr Taschengeld einzahlen können.

Ab welchem Alter kann man ein Kinderkonto eröffnen?

Kinderkonto vergleichTheoretisch kann ein Kinderkonto schon im Schulalter, also mit sieben Jahren eröffnet werden, das durchschnittliche Alter liegt aber bei zehn Jahren.

Die meisten Banken bieten das einfache Girokonto auf Guthabenbasis für Kinder und Jugendliche bis zum 17. Lebensjahr an, aber auch für Jugendliche, die eine Ausbildung beginnen oder einen Freiwilligendienst leisten, wird bei einigen Banken ein Kinderkonto zu günstigen Rahmenbedingungen angeboten.

Mit dem 18. Lebensjahr und der Volljährigkeit müssen die Jugendlichen dann ein klassisches Girokonto eröffnen. Alle, die während des Studiums Geld sparen wollen, sollten sich auch über die Angebote eines Studentenkontos informieren.

Wie funktioniert die Eröffnung eines Kinderkontos?

Wenn Kinder und Jugendliche ein eigenes Konto eröffnen wollen, dann funktioniert das nur mithilfe der Eltern. Zur Kontoeröffnung müssen entweder beide Elternteile oder ein gesetzlicher Vertreter die Kinder zur Bank begleiten. Das Konto kann nur dann eröffnet werden, wenn die Eltern oder der gesetzliche Vertreter auch damit einverstanden sind. Die Eltern oder der Vormund müssen sich mit einem Personalausweis oder einem gültigen Reisepass legitimieren können und der Bank muss zudem auch die Geburtsurkunde des Kindes vorgelegt werden.
Für Jugendliche in der Ausbildung gilt das Gleiche, wenn sie noch keine 18 Jahre alt sind. Es gibt nur eine Ausnahme und die gilt für Jugendliche, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Der Gesetzgeber ist der Meinung, dass Jugendliche, die ein Arbeitsverhältnis aufnehmen können, auch in der Lage sein müssen, ein Girokonto auf Guthabenbasis zu eröffnen.

Welche Kontokarten werden bei einem Kinderkonto vergeben?

Wie bei einem klassischen Girokonto, so bekommen Kinder und Jugendliche, die ein Kinderkonto haben, auch eine normale EC-Karte. Mit der Karte kann das Kind dann an einem Bankautomaten Geld von seinem Konto holen und auch für Einkäufe in einem Geschäft kann die Karte genutzt werden. Da das Konto aber auf Guthabenbasis funktioniert, sind Einkäufe und Bargeldabhebungen nur bis zu der Guthabensumme auf dem Konto und nicht darüber hinaus möglich. Wenn das Kind eine Kreditkarte möchte, dann ist das zwar möglich, aber diese Kreditkarte ist in diesem Fall eine Prepaidkarte. Auch hier gilt wieder: Alles, was über den Geldbetrag auf dem Konto hinausgeht, ist nicht im Kreditrahmen enthalten. Eine Kreditkarte im klassischen Sinne gibt es zu einem Kinderkonto nicht.

In welchem Umfang kann mein Kind das Konto nutzen? (Online Banking, Girokarte)

Nutzen eines Kinderkonto Wie umfangreich die Funktionen für ein Kinderkonto sind, das entscheiden die Eltern. Sie bestimmen, in welchem Umfang der Sohn oder die Tochter das Konto nutzen kann. So gibt es unter anderem die Möglichkeit, von diesem Konto auch Überweisungen auf dem Onlineweg zu tätigen und mit der Karte bargeldlos zu zahlen, zudem bestimmen die Eltern oder andere gesetzlichen Vertreter, wie viel Geld auf dem Konto ist. Wenn die Eltern der Erteilung einer Bankkarte zustimmen, dann geben sie auch gleichzeitig die Erlaubnis, dass das Kind sich jederzeit mit Bargeld versorgen kann. Die Überweisungen und auch die Zahlungen, die mit dem Konto getätigt werden, sind nach dem sogenannten Taschengeldparagrafen (§ 110 BGB) geregelt. Laut dieses Paragrafen kann das Kind, auch ohne dass die Eltern oder der gesetzliche Vertreter zustimmen, mit dem Taschengeld einen Vertrag eingehen, in dem es sich zum Beispiel mit diesem Geld ein Stück Kuchen oder ein Eis kauft.

Anders sieht es bei Kreditgeschäften aus, denn das Kinderkonto kann nur mit der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, also der Eltern überzogen werden. Das Gleiche gilt auch für einen Dispokredit, der nur mit einer Genehmigung des Familiengerichtes eingerichtet werden darf. Eltern sollten sich aber in diesem Fall immer fragen, ob es sinnvoll ist, dem Kind diese Freiheiten einzuräumen.

Was sollte man bei einem Kinderkonto beachten?

Sehr viele Banken bieten ein Kinderkonto an und es lohnt sich, die einzelnen Angebote genau miteinander zu vergleichen. Nicht alle Banken haben die gleichen Konditionen und Eltern, die für ihre Kinder ein eigenes Konto einrichten möchten, sollten besonders auf folgende Kriterien achten:

  • Die EC-Karte sollte kostenlos zum Konto angeboten werden
  • Überweisungen sollten kostenfrei sein
  • Eine kostenlose Führung des Kontos ohne Gebühren
  • Wird eine Kreditkarte zum Konto angeboten, dann sollte diese ebenfalls
  • kostenlos sein Das Abheben von Bargeld am Bankautomaten ist kostenlos
  • Geldautomaten in der Nähe des Wohnortes
  • Zinsen für das Guthaben auf dem Konto

Wichtig ist es auch darauf zu achten, dass es keine versteckten Kosten gibt, denn bei einigen Banken offenbaren sich erst später Kosten, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen waren.

Welche Kontoarten gibt es bei einem Kinderkonto?

Jedes Kinderkonto wird als Guthabenkonto geführt. Das heißt, die Eltern zahlen einen bestimmten Geldbetrag auf das Konto ihrer Kinder ein, der ihnen dann zur freien Verfügung steht. Ist das Guthaben auf dem Konto verbraucht, dann kann weder Geld vom Konto abgehoben werden, noch kann das Kind mit der Karte etwas bezahlen. Eine Überziehung des Kinderkontos ist nicht möglich und auch ein Dispokredit ist nicht vorgesehen.

Die meisten Kinderkonten sind bis zum 18. Lebensjahr des Kindes gültig, es gibt auch einige Banken, die das Kinder- und Jugendkonto auch über die Volljährigkeit hinaus anbieten. Dazu gehört zum Beispiel das Top Giro Young Konto der Wüstenrot Bank, das bis zum 24. Lebensjahr als Jugendkonto geführt werden kann.
Ein Kinderkonto kann aber auch als Sparkonto geführt werden. Ist das der Fall, dann handelt es sich in der Regel um ein klassisches Tagesgeldkonto mit einer Verzinsung für das Guthaben. Da die Zinsen aktuell aber einen Tiefstand erreicht haben, bringt ein solches Tagesgeldkonto kaum Gewinne.

Welche Banken bieten ein Kinderkonto an?

Heute bieten fast alle Banken auch ein Girokonto für Kinder und Jugendliche an. Zu diesen Banken gehören unter anderem die Commerzbank, die Wüstenrot Bank, die Deutsche Bank, Comdirect, die DKB, die Postbank und auch die TARGOBANK. Bis auf die BW-Bank verlangt keine Bank Gebühren für die Führung des Kontos und auch die Nutzung der EC-Karte ist bei den großen Banken kostenlos. Fast alle bieten zudem eine kostenlose Kreditkarte auf Guthabenbasis an, die Ausnahme bilden nur die GLS Bank, die für die Kreditkarte 30,- Euro pro Jahr verlangt und die BBBank, die für die Kreditkarte 9,90 Euro im Jahr berechnet.
Auch das Abheben von Bargeld ist bei allen Banken kostenlos, die Deutsche Bank bietet zudem für das Junge Konto eine Verzinsung des Guthabens von 0,20 %.

Eine problemlose Bargeldabhebung am Geldautomaten wird von allen Banken ebenfalls angeboten. Inhaber eines Starter-Kontos bei der TARGOBANK können außerdem bei REWE Geld abheben und wer ein StartKonto bei der Commerzbank hat, der kann Bargeld auch an Shell-Tankstellen bekommen.

Kann man ein Kinderkonto überziehen?

Grundsätzlich gilt, ein Kinderkonto kann nicht überzogen werden, die Kinder und Jugendlichen können keinen Dispokredit bei der jeweiligen Bank bekommen. Ein Kinderkonto kann nur im Plus geführt werden, aber unter gewissen Umständen kann es trotzdem passieren, dass es eine nicht gewollte Überziehung des Kontos gibt.

Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein Kind in einem Geschäft etwas einkauft und mit der EC-Karte bezahlt. Erfolgt dann keine Deckungsabfrage und es ist zu wenig Geld auf dem Guthabenkonto, dann kann die Zahlung zwar erfolgreich sein, aber der Betrag kann mangels Guthaben nicht vom Konto abgebucht werden. In diesem Fall kommt es zu einer sogenannten Rücklastschrift, für die von der Bank Gebühren berechnet werden. Die Eltern sollten sich dann so schnell wie möglich mit der Bank und dem Geschäft in Verbindung setzen, um den unfreiwilligen Vorgang abzuklären.

Soll dem Nachwuchs Kredit eingeräumt werden, dann muss dazu eine Genehmigung des Vormundschaftsgerichts eingeholt werden, und die Eltern müssen plausibel erklären können, warum Tochter oder Sohn ihr Konto überziehen dürfen.

Sparanlagen für Kinder

Ein Kinderkonto kann natürlich auch als Sparkonto genutzt werden, denn einige Banken bieten eine Verzinsung auf das Guthaben an. Die Comdirect Bank, die 1822direkt und auch die ING-DiBa haben zudem ein Tagesgeldkonto speziell für Kinder und Jugendliche im Angebot, aber da die EZB die Zinsen immer weiter nach unten korrigiert, ist die Verzinsung mehr als gering. Eltern, die ihren Kindern die Möglichkeit geben möchten, zu attraktiveren Konditionen zu sparen, sollten auf Sparbriefe setzen, die eine Festverzinsung in einem bestimmten Zeitraum garantieren.

Fast jede Bank hat zudem Produkte im Angebot, die dem klassischen Sparbuch ähneln und die speziell für junge Kunden auch höhere Zinsen anbieten. Eine weitere Möglichkeit zum Sparen bieten auch sogenannte Fondssparpläne. Hier kann schon ab einer Summe von 25,- Euro pro Monat gespart werden. Wichtig ist bei diesen Sparmodellen, die sehr häufig von Direktbanken angeboten werden, dass das angelegte Geld breit gestreut wird.

Steuervorschriften für Kinder Konten

Immer dann, wenn das Kinderkonto als Girokonto geführt wird oder wenn es eine Verzinsung für das Guthaben gibt, dann müssen für das Konto auch Abgaben bezahlt werden. Das gilt unter anderem für Erträge und Gewinne aus Geldanlagen, wie zum Beispiel dem Tagesgeld, aber auch für Geld, das auf einem Festgeldkonto liegt, oder in Fonds, Sparbriefen und Aktien fest angelegt wurde. Momentan gilt eine Abgabe von 25 % auf die Erträge, zu denen dann noch der Solidaritätszuschlag kommt.

Eltern, die verhindern möchten, dass es zu Abgabezahlungen für das Kinderkonto kommt, müssen einen Freistellungsantrag vergeben. Auf diese Weise steht auch den Kindern ein Betrag von aktuell von 801,- Euro pro Jahr für steuerfreie Einnahmen aus Zinserträgen zu. Wichtig ist es, sich den steuerlichen Vorteil nicht entgehen zu lassen, denn die steuerfreien 801,- Euro pro Jahr können innerhalb eines Jahres, ganz nach Belieben auf den Konten der Kinder verteilt werden.

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